Ein Fest für ein Fahrzeug: Feuerwehr Lackenhäuser freut sich über neuen „MTW“
25. August 2026
Er ist rot, bietet Platz für neun Personen und war mit seiner blumengeschmückten Motorhaube der Star des Feuerwehrfestes, zu dem die Feuerwehr Lackenhäuser eingeladen hatte: Der neue
Mannschaftstransportwagen (MTW), den sich die Floriansjünger angeschafft haben. Im Rahmen des Festes am Gerätehaus in Lackenhäuser wurde das Fahrzeug nun gesegnet und offiziell in Dienst gestellt.
Die Feier begann mit einem Kirchenzug, an dem sich unter anderem Vertreter umliegender Feuerwehren mit Fahnenabordnungen beteiligten.
Nach einer Messe im Festzelt, die von Pfarrer i. R. Klaus Hoheisel zelebriert und von der Blaskapelle Neureichenau musikalisch umrahmt worden war, segnete der Geistliche das neue Fahrzeug, das laut Kommandant Patrick Neubauer, künftig unter anderem bei Einsätzen verwendet werden soll, um einen Teil der derzeit rund 36 aktiven Feuerwehrler zum Einsatzort zu bringen.
Außerdem solle das Fahrzeug im Rahmen der Jugendarbeit genutzt werden, um die Kinder und Jugendlichen der Wehr zu transportieren. Bisher habe seine Truppe kein solches Fahrzeug besessen.
Wie Neubauer in seiner kurzen Rede vor den Festgästen – darunter auch Vertreter von Ortsvereinen – ausführte, habe der Feuerwehr-Verein die Kosten für das gebraucht gekaufte Fahrzeug in Höhe von rund 16.000 Euro alleine gestemmt. Die Gemeinde Neureichenau habe die etwa 8000 Euro für die Beladung des Autos finanziert. Außerdem werde die Kommune für die Unterhaltskosten aufkommen.
Kreisbrandrat Martin Bauer betonte, die Lackenhäuser Wehr sei mit dem neuen Gefährt, das er als „unverzichtbar“, für die Jugend-Ausbildung bezeichnete, nun „optimal“ aufgestellt. Während der stellvertretende Landrat Simon Stockinger in seinem Grußwort den „Zusammenhalt“ in der Gemeinde lobte, würdigte Bürgermeisterin Kristina Urmann die gute Zusammenarbeit zwischen den Rettungskräften
und der Kommune und betonte: „Wir sind sehr froh, mit unseren Feuerwehren in der Gemeinde so gut aufgestellt zu sein.“
Text: Franziska Seliger, PNP