Dreisesselfelsen

Dreisesselberg

Dreisesselberg

Unser sagenumwobener Hausberg lädt Sie auf eine unvergessliche und atemberaubende Reise ein. Genießen Sie die wunderschöne Landschaft am Dreisesselberg und verbringen sie traumhafte Stunden auf über 1300 Höhenmetern.
Entdecken Sie das Farbenspiel des Himmels im Bayerischen Wald und lassen Sie sich vom herrlichen Fernblick der weit bis zu den Alpen reicht verzaubern.

Geschichte

Der mächtige Bergzug, dessen höchste Felsgipfel Dreisessel (1312 m), Hochstein (1332 m) und Plöckenstein sind, ist seit Jahrhunderten Länderscheide von Bayern, Tschechien und Österreich. Der Sage nach saßen vor langer Zeit die Könige der drei Länder auf dem Dreisesselfelsen und stritten um die Grenzen ihrer Länder.
Der Name Dreisessel stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde zunächst nur für merkwürdige, drei gewaltigen Sesseln ähnelnde Felsgruppe gebraucht, bald aber für das ganze Massiv, dessen höchster Berg eigentlich der Plöckenstein ist. So wurde der mächtige Bergzug auch bis zum 17. Jahrhundert genannt.

Heute steht der „Berggasthof Dreisessel“ auf dem Dreiländerberg und beherbergt Wanderer und Skifahrer. Der Berg ist auch mit dem PKW oder Reisebus leicht zu erreichen. Kurz unter dem Gipfel befindet sich ein großer Parkplatz und von dort aus sind es nur wenige Minuten Gehzeit hinauf zum Dreisesselfelsen oder zum Hochstein mit dem großen hölzernen Gipfelkreuz.

Namensherkunft

Viele von Ihnen genießen am Dreisessel die atemberaubende Aussicht und beschäftigen sich mit der Frage über die Namensherkunft des Felsens.
Schon seit dem 17. Jahrhundert erfreut sich der Dreisessel aufgrund seiner einzigartigen Felsstruktur – in Form von „drei Sesseln“ – an seinem Namen.

Sage

Rund um den Dreisessel ranken sich viele Sagen und Mythen, eine erzählt man sich aber noch bis heute. Sie berichten von drei Königen aus Bayern, Österreich und Tschechien, die auf den steinernen Thronen saßen und dort die Grenzen ihrer Länder bestimmten. Deren Völker beschäftigten sich mit der Jagd, bei der sie den Plöckensteiner See entdeckten. Aus dem Wasser angelten sie sich Forellen, die sie zu kochen versuchten. Anstatt an dem heißen Wasser zu sterben, wurden die Fische stetig lebendiger. Im Wald entstand ein heftiges Sausen und Brausen, auf dem See ein Rauschen und Heulen, doch zur Verwunderung der Heiden bewegte sich weder Blatt noch Ast. Aus dem Wasser ertönte eine Stimme: „Es sind nicht alle zuhause ... zuhause.“ Die Männer warfen vor Schreck die Fische zurück in den See und augenblicklich kehrte Ruhe ein. Eilig machten sie sich auf den Weg zurück zu ihren Königen und berichteten von dem seltsamen Ereignis. Daraufhin verließen die Könige ihre Throne und kamen nie wieder zurück. Auf dass der Wald eine ewige Einöde und unberührte Gegend bleibe.

Geotop

Sie denken der Dreisessel sei einzig und allein ein simpler Berg? Dann haben Sie ihn unterschätzt. Er ist nämlich einer der schönsten Geotope Bayerns, wie das Projekt des Umweltministeriums zeigt. Er besteht fast ausschließlich aus Granit, einem Gestein, das durch Augschmelzung und Magmabildung entsteht. Das edle Material enthält vorwiegend weißen Feldspat, grauen Quarz und glänzenden Glimmer.

Steinernes Meer

Der im Volksmund entstandene Begriff „Das Steinerne Meer“ widerspricht sich, da Meere für gewöhnlich aus Wasser anstatt Steinen bestehen und ist daher irreführend. Eigentlich versteht man darunter die großen Blockfelsen, die sich am Südhang des Dreisessels befinden. Sie sind frei von jeglicher Vegetation und entstanden durch Frostsprengung, das bedeutet gefrieren bei Nacht und auftauen am Tag. Die Maße des Blockmeers betragen in der Länge ca. 400 m und in der Breite ca. 250 m, zudem liegt die Neigung ungefähr bei 25 Grad.

Dreiländereck

Seit 1765 bildet der mächtige Höhenzug, der Nordwand, die natürliche Grenze zwischen den drei Ländern. Diese wurde von ihrem früheren Punkt - dem Dreisesselberg – verlagert zur Befestigung der Freundschaft und dem guten nachbarlichen Verhältnis zwischen Tschechien, Österreich und Bayern.

Impressionen

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